Anhand des Brautkleides kann man den unermesslichen Reichtum ritueller und kultureller Vielfalt erkennen, der sich durch unsere, wie auch die Geschichte anderer Völker zieht. Die wenigsten wissen, dass das Brautkleid erst seit ca. 150 Jahren vorrangig in weißer Farbe üblich ist.

HochzeitsbräucheZuvor wurde entweder die jeweilige Tracht in der festlichen Ausführung oder ein neues Kleid, meist in dunklen und feierlichen Tönen gehalten, zur Trauung getragen. Den Anstoß zum Farbwechsel von dunklen zu hellen Stoffen schreibt man verschiedenen adligen Damen zu. Eine von ihnen war Maria de Medici, die sich im Jahre 1600 mit Heinrich dem IV. vermählte. In einem Bild von Peter Paul Rubens ist ihr Hochzeitskleid dokumentiert. Es handelte sich um ein helles, eierschalenfarbenes Seidenkleid, welches mit goldenen Ornamenten bestickt war. Man sagt, mit diesem Hochzeitskleid fand der Wechsel im höfischen Modegeschmack statt.

Rund um die Hochzeit

Hochzeitsgeschenke

Hochzeitsbräuche:
Der Polterabend
Der Junggesellenabschied von Braut und Bräutigam
Hochzeitsgeschenketisch
Ausgefallene, ungewöhnliche und besondere Orte zum Heiraten
Das Brautkleid
Die Kopfbedeckung der Braut
Etwas Neues, Altes, Blaues und Geliehenes
Die Hochzeitsringe
Der Brautstrauß
Die Brautjungfern
Nach bzw. vor dem Standesamt, traditionelle Spiele auf der Hochzeitsfeier
und nicht zu vergessen: Die Hochzeitstage



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